Dienstag, 3. Juni 2014



Nach all der vergangenen Zeit die sich in Luft auflöste wie der Tau am Morgen, kam ich zu einigen tiefreichenden Einsichten. Dessen emotionale Tiefgründigkeit dem Rot des Feuers gleichkommt. Es ist mir inzwischen klargeworden, dass ich Zeit meines Lebens große Stücke aufwendete um dem Himmel näher zu sein. Dort zog es mich einfach hin, wie warme Luft die nach oben steigt, in Richtung der Sonne, in Richtung Unendlichkeit. Nicht das dies etwas Negatives für mich darstellt, nein, im Gegenteil. Es war eine Zeit tiefster Einblicke in die Tiefen des Universums, in die Klamm meiner Seele. Ich fand alles was ich suchte und noch mehr. Doch wie hoch hinaus ich flog, meine Flügel auch ausbreitete und wie weit ich meinen Blick auch nach Allem hin richtete, wurde mir immer mehr bewusst, dass ich am Boden festhing. Unweigerlich angebunden, gefesselt wie in einem Netz aus Vergangenheit und Moral. Die Stränge zu durchtrennen ist in etwa dasselbe wie sich inmitten des Atlantiks nach Ufern zu sehnen. Die Hoffnung ist da, das Geistige in mir wusste das, doch die Sinne betrübten schließlich auch noch so hoffnungsvolle Gedanken mit schlichten Tatsachen.
Ich spüre eine tiefreichende Veränderung in mir heranblühen, wobei ich den Keim nicht selbst säte noch mit Gewissheit verspüre was exakt ich da nähre. Doch wie immer ist mir nicht bange bei dem Gedanken, das Unerwartete herbeizusehnen. Es liegt wohl in der Natur meiner Seele, zu tun was ich nicht lassen kann. Doch wie schön das auch klingen mag, ist es auch. 

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 Irgendwie ist mir das Alles doch irgendwie scheißegal :D
Dann aber wieder nicht. Bis mir das dann wieder egal ist. Bis ich dem Egal wichtig bin. Und mir das Wichtig egal ist. Dann ist es schön.
 Yndrme

Kommentare:

  1. Ich glaube, ich kann dir folgen. Wenn ja, beeindruckt es mich schwer, dass in dir kein "Bangegefühl" aufgeklommen ist, wenn du so über den Wolken schwebst.

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  2. Nun ja. Glaubst du Buddha hat sich unsicher in seinem Zustand gefühlt?

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