Donnerstag, 14. Februar 2013

Der Gedanken Natur

Nun, das Ego ist etwas das man nicht definieren kann, nicht definieren soll. Jeder Versuch es in irgendwelche Grenzen zu weisen die eine Definition ja wäre, wird in einem Chaos enden. Dabei wiederspreche ich mich, wenn ich sage nichts ist endlich. Doch die deutsche Sprache ist es, und dabei betone ich das Wort „deutsch“. Nicht weil ich die Sprache nicht Liebe, sondern deshalb weil ich persönlich finde dass jede Sprache begrenzt ist, doch alle zusammen sind unendlich. Alles ist immer, und da bin ich mir „sicher“, in seiner Gesamtheit unendlich.
Gedanken sind unendlich, soweit meine persönliche Annahme. Dabei meine ich aber nicht (nur) ihre An-Zahl, sondern vielmehr ihre Reichweite. Das Sein das ihnen inne-wohnt sozusagen. Ihre Eigenschaft wenn man so will. Der Gedanken Eigenschaft ist es, sich unendlich zu vermehren, sich unendlich selbst zu wiederlegen um es besser auszudrücken; Denn wenn diese dekonstruktive Art nicht ihr „Wesen“ wäre, wären sie an sich endlich, denn ein unwiderlegbarer Gedanke wäre etwas Endliches. Diese dekonstruktive Art, ist zugleich auch eine rekonstruktive Art. Warum? Nun durch ihr selbst in Frage stellen und somit vernichtenden Art und Weise, schaffen sie Neue. Es ist ein Zusammenspiel der beiden, die sie am Leben halten. Wie wir sehen, oder besser ihr sehen werdet wenn ihr euch umseht, es beruht immer alles auf diesen zwei Gegensätzen, die es ausmachen, überall. Ein hermetisches Gesetz aus der Esoterik oder woher auch immer, benennt in diesem Zusammenhang ein Pendel. Die Eigenschaft eines Pendels ist jene, dass es immer von links, nach rechts pendelt und dabei einen Weg beschreitet und dabei Energie „verliert“. Anhand dieses Pendels möchte ich demonstrieren warum Gedanken Energie erzeugen. Ja, tatsächlich, Energie. Ein Gedanke taucht auf, und zerstört sich durch die Kritik an ihm selbst. Betrachten wir diesen Zustand als links. Er schwingt hin zum rechten Punkt, wo die Kritik einen „neuen“ Gedanken hervorbringt und schwingt zurück wo dasselbe wieder passiert. Wobei die Energie dieselbe bleibt, da sie nur transformiert wird. Nennt es Perpetuum mobile, ich nenne es Leben. Ich würde sagen, Gedanken sind pure, sich selbst erhaltende Energie. Aus dieser Kraft heraus, die wiederum unendlich ist, schöpfe ich Energie, die ich das Leben nennen würde, ja dessen Energie. Somit erklärt sich auch dass es so etwas wie Erleuchtung nicht gibt, zumindest in dem Sinne den manche ihr zuschreiben. Das Leben an sich ist die Erleuchtung, der Gedanke an sich das Leben und das Leben der Gedanke. An diesem Punkt möchte ich betonen dass ich dem reinen Denken nicht so viel Wert anmaße, auch wenn ich sage der Gedanke ist die Lebensenergie. Denn wie ich schon zu oft betonte, es ist nichts sicher denn alles wissen ist…?



„Gedanken sind vieles und zugleich nichts.
Sie sind alles was wir darüber denken, 

und genau deshalb nichts.
Es ist das Leben das voll ist, 

gerade deshalb weil es leer ist.
Das Glas ist nicht halb voll, nicht halb leer. 

Das Glas ist auch nicht nur von falscher Größe. 
Es ist auch nicht halb mit Luft gefüllt und halb mit Wasser und deshalb voll.“

„Es existiert nur in meinem Kopf.“

Kommentare:

  1. Wer denkt, hat schon einen großen Vorteil-
    er kann es!
    Aber nur zu denken, bewirkt nichts.
    Von nichts wird nichts.
    Somit ist ein Gedanke, schwarze Materie im Kopf.
    Sie verschlingt Themen und macht aus dem wenigsten etwas brauchbares.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das gute an den Gedanken, Sie können Hoffnung schöpfen und Mut machen - sie können aber auch Angst machen und Negativität in die Welt projezieren.
      Das schlechte an den Gedanken, sie sind niemals schlecht.

      Das Denken ist unsere Natur, wer dagegen Arbeitet, wird sich nicht wiederfinden, wer mit ihnen arbeitet, wird sich ebenso nicht wiederfinden.
      Also akzeptiere ich sie, und sie werden wie der Hammer für einen Tischler, wie ein verlängerter Arm eines Kindes. Zum Werkzeug für das Herz.

      Löschen