Freitag, 8. Februar 2013

Die Kraft die alles schafft


Wie mächtig ein Gedanke ist, auf den man z.B. beharrt, hat jeder schon einmal Erfahren. Das beruht darauf dass der Mensch schöpferisch veranlagt ist, und meines Erachtens nach nur dafür geboren wird, um zu Schöpfen. Deshalb ist es nicht abwegig den Menschen als Gott zu sehen, der den Garten Eden entwirft und Menschen hinauswirft und Bäume wachsen lässt usw. Als Beispiel muss man sich nur vor Augen halten was man selbst als die „Realität“ bezeichnet. In der eigenen Realität hat man seinen Freundeskreis, seine Familie, sein Haus, was auch immer. Wenn einem ein Mensch missfällt redet man nicht mehr mit ihm, wirft ihn sozusagen aus seinem Garten Eden raus. Im Grunde ist die ganze Schöpfergeschichte der Bibel nichts anderes als eine geniale Umschreibung für das, was ein Mensch ist. Sicherlich mit einigen markanten und fehlerhaften Stellen, die vermutlich auf Grund von Übersetzungsfehlern oder Fehlinformationen, bzw. Interpretationen der Schreiber entstanden sind. Damit meine ich, dass die Schreiber des Alten Testaments, auch nur Menschen waren, Philosophen sozusagen. Wenn ich vom Garten Eden spreche ist dies gleichbedeutend mit der Realität eines Menschen. Warum sonst sollte es funktionieren, dass wenn man etwas unbedingt will, es auch erreicht? Als Beispiel etwas Einfaches. Eine Frau will einen Baum im Garten haben, der so groß ist um auf ihm ein Baumhaus füar ihre Kinder bauen zu können. Sie geht in den Wald, sucht sich ein nettes kleines Bäumchen das sie für geeignet hält und entfernt es vorsichtig aus seinem Umfeld. Im eigenen Garten pflanzt sie es ein und gießt es, lässt es gedeihen. Mit Geduld, Liebe und Demut wird es im Laufe der Zeit zu einem großen Baum, eben diesen den sie sich vorstellte. Anhand dieses Beispiels kann man erkennen was ich meine der Mensch ist schöpferisch, der Mensch ist Gott. Gott weilt in uns, das Perpetuum mobile, der Gedanke ist Gott wenn man so will. Unendliche Energie die in uns ist, und die wir benutzen, tagtäglich. Meist wird sie nur verwendet um etwa Akten zu ordnen, irgendwelche Dinge zu sortieren oder etwa die Schuhe eines „besseren Menschen“ zu putzen. Dafür war sie nie gedacht. Nie. Warum sollte sie auch dazu gedacht sein? Der Gedanke ist schöpferisch. Ein Mensch hat eine Idee, von einer riesigen Firma, die Schuhe produziert nach seinen Vorstellungen. Er ist so begeistert von der Idee, wendet all seine Kraft auf um sie zu schöpfen. Jeder kennt solche Menschen. Die Idee ist so enorm, dass er anderer Menschen Schöpferkraft braucht um diese seine Idee zu seinem Garten Eden zu machen. Er beginnt sie einzustellen, zu suchen. Jeder „Chef“ sucht Menschen mit Energie, die „Schwung“ in sein Unternehmen bringen. Warum wohl werden junge Menschen eingestellt, die voll von Ideen sind? Er erkennt die schöpferische Kraft die in ihrem vollen sein ist (da sie noch „jung und unerfahren“ sind, was heutzutage, etwas Schlechtes zu sein scheint), er erkennt den Wert und will sie haben, besitzen. Er kauft diese Kraft durch einen monatlichen Fixbetrag der nicht annähernd das wiederspiegelt, was diese Kraft wert ist. Der „Chef“ ist darauf bestrebt diese Kraft sich zum Nutzen zu machen, und lässt im Angestellten nicht zu dass er selbstständig wird. Die meisten lassen es nicht zu da sie vorgaukeln sie zu fördern. Doch wie fördere ich etwas nicht? In dem ich es fördern will. Diese Menschen haben es verstanden, und nutzen diese Kräfte aus. Stellt euch mal vor welche Kraft ein Konzern in sich hat, wie z.B. McDonalds oder Nestle. Diese schöpferische Kraft der Gedanken ist offensichtlich falsch eingesetzt, da sie ganze Urwälder verschlingt, Menschen hungern lässt und eigentlich nichts Produktives hervorbringt außer das Gleichgewicht zu stören. Warum es so etwas überhaupt gibt? Nun, geht in euch, denn um euch ist was in euch ist. Wenn ihr bestrebt seid eure Energie freiwillig zu opfern für etwas so abgrundtief falsches, dann braucht ihr euch nicht fragen warum so etwas geschieht.
Anhand dieses Beispiels wäre klar genug dargestellt, was ich meine wenn ich sage der Mensch ist Gott. Ich beziehe mich dabei auf die Gedanken, die unendliche Energie in sich sind. Wenn man etwas erreichen will, ist nur wichtig sich darauf zu konzentrieren, nur wichtig den Gedanken nicht los zu lassen. Doch hoffe ich nicht, dass dieses Mittel missbraucht wird um noch mehr außer Gleichgewicht zu bringen, denn man bringt dadurch nur sich selbst außer Gleichgewicht. Dafür gibt es genug Beispiele, Burnout-Syndrom, Stress, Nervosität, Wut.
Ich habe diese Beispiele nur genannt um ersichtlich darzustellen was im Ego für eine Macht innewohnt. Gedanken wie „ich kann das nicht“ sind genauso Kraftvoll wie Gedanken eines Gandhis. Jeder ist Gandhi, wenn er es nur denkt. „Ich will etwas verändern“ wäre auch so ein Gedanke. Die richtige Formulierung braucht es noch, um den Gedanken so kraftvoll wie nur möglich zu formulieren. Dazu muss man nur beachten dass er stets im Präsens formuliert wird und einen Zustand des Seins ausdrückt („Ich bin nett“, nicht „ich werde gemocht“ oder „ich werde ein schönes Aussehen haben“). Das Ego ist der Hammer den der Tischler wirklich braucht, das Ego ist der Sänger Stimme, nicht seine Stimme. Das Ego ist aber ein heimtückisches Werkzeug, denn wenn man es beherrschen will, beherrscht es einen Menschen Selbst. Da es das Ego ist, das den Gedanken des Wollens formuliert, also Ehrgeiz (streben nach etwas besseren, da man mit dem jetzigen Sein nicht zufrieden ist) produziert, ist verständlich, dass es nicht funktionieren kann. Man kann es beherrschen wenn man es nicht beherrschen will. Aber man muss es auch nicht beabsichtigen. Es wird nie verschwinden, aber man kann es benutzen. Es ist vielmehr das Werkzeug, und sollte nicht das Sein was man ist. Egoistisch sein, ist das häufigste Problem, das offensichtlichste der „Krankheit“ wenn man so will. Das gute am Ego ist, es ist sehr leicht zu beeinflussen, ich habe mir diese Eigenschaft zu Nutze gemacht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen