Montag, 23. April 2012

Für Poetry Slam am Freitag

Bilder der Seele
Ich frage mich, wie ich auftrete, ich frage mch so vieles, ich frage mich wie und wann und weshalb auch immer. Immer diese Nadel, diese Nadel im Kopfe, das Hinderniss im Geiste. Der Geist, er brennt, er loescht nicht die brennenden Feuerswogen, allesumschlingend emporsteigend, niemand und nichts sie vermag zu stoppen.... sie schlagen ueber, sie erschlagen mich, sie dampfen und lodern und kuemmern sich nicht, um das meine Wohl. Wie? Wie soll ich erscheinen. Im Sonnenschein, im reinen Lichte? Im Duesteren, im Dunkeln? Nein, sicherlich soll ich einfach nur erscheinen. Doch was bringt das mit sich? Was bewege ich, mich? Oder kommt alles anders, ungewollt, kommt alles schnell, kommt alles un-erwartet? Es wird kommen, es wird. Denn ich gehe, ich erscheine. Ich kuemmere mich nicht um jenes Feuer brennend in der meinen Brust. Lodernd, Herz umschlingend, es reisst, es zischt, es brennt sich in meine Gedanken wie ein heisses Eisen, frisch geschmiedet, erloschen im Wasser, im Brunnen der kreativen Einfalt, erloschen in der Fluessigkeit, die sich als mein Blut herausstellt. Ich kann es spueren, ich kann es nicht sehen, doch diese Energie, sie fliesst, sie streubt sich in mir, bewegt mich, laesst mich handeln, laesst mich erscheinen. Sie macht all das moeglich, was ich fuer unmoeglich halte, sie, genau die Jene, sicherlich, macht mich zu dem was ich sein moechte und manchmal bin. Wer vermag es zu erkennen, wem will sie mich zeigen, was ist das? Was ist in mir? Was ist all das, all das schoene in hier? Wo bleibt der Schatten, wo geht man ins Licht? Oder besser noch, WANN geht man ins Licht? Warum, wo, wann. W-w-w-w- was??? ich bin doch nicht hier um zu erscheinen, ich will mich ueberzeugen, von mir selbst, will anpacken was vergangen und fortfuehren was verloren, nicht aufgeben den Gedanken, eingebrannt und festgemeiselt auf Stein, im Feuer vergangener Tage... Es lodert noch immer, es wurde entfacht, es wurde ein Begleiter der Meinen, es ist ein Teil, ein Teil von mir. Ich spreche, ich schreibe, ich treffe, ich erscheine, jedem anders, sogar mir bin ich manchmal und des oefteren fremd. Ein Unbekannter, tief in mir? Ein Unbekannter, stets hier? Immer er folgt mir, oder leitet mich, was bin ich, wer ist er? Doch was bin ich, kann ich ihn anfassen, kann ich mich verbinden? Kann ich all Jenes erfassen, und verwenden? Wem kann ich erscheinen, wem bin ich nicht fremd? Gehe hinfort, bleibe hier, Stimmen von ueberall, Stimmen unlauter und ohne Halt sie ergreifen, ergreifen diesen Mann in mir, oder das Kind oder den sanften Jungen, ergreifen mich? Nein, nein, nein! Alles ist in mir, doch ich weis nicht warum, ich weis nicht wann, kann es nicht an-fassen. Und immer diese Frage... wie soll ich erscheinen? Soll ich wartend, soll ich sitzend, einfach da so sein? Ohne Frage um des Lichtes willen, ohne Frage um des Schatten Spiel, ohne Frage, ohne Antwort... Ich habe keine Ahnung, ich bin mir fremd, ich bin kein Held, kein Fruechtetraeger, kein Gott, kein Mensch, auch bin ich kein Tier, ich weiss es eben nicht, kann doch alles sein, weil stets immer alles ist, alles fortlaufend seinen Weg geht, und mich im Raum schweben laesst. Ich schwebe, und bin. Doch bin das ich, ist das sonst-wer? Wie soll ich erscheinen... Wie? Es gibt abertausende Moeglichkeiten, doch wahrscheinlich nur die eine Richtige. Ich solle mich geleiten lassen, nicht verschreckt um meines ihren Willen. Einfach nur da sein, einfach oder schwer, man weis es nie. Doch es wird kommen, es wird sein. Noch ein Hauch von Zeit einfangen, einen der tosenden Gedanken fassen und aufarbeiten, lass dich leiten... Warum leiten lassen? Klaren Gedanken erfassen und bewusst gehen! Warum leiten lassen, was unterscheidet uns dann noch vom wilden Tier, hockend und kauernd um des seinen Willen, ohne Gedanken an andere rings umher, Blind vor Schatten, der aus ihnen heraus leuchtet wie einst das Lichte. Wie soll ich erscheinen? Wie? Bewusst und allein, verlassen von den boesen Geistern, bewusst im Sein, bewusst und rein, einfah nur da-sein. So und nicht anders, ICH werde erscheinen.
Das Gesicht
Es schweigt. Es lächelt, nickt. Bezaubernd, umgarend, kraftvoll, das Gemüt. Es blickt; tief, in mich. Strahlend, gleich der Sonne, magisch. Die Sekunden verstreichen, doch der Hauch der Zeit, unbedeutend. Er zieht vorbei, lässt sich nicht anmerken. Das Gesicht, der Bann mich zieht, tief zu sich. Ein Glitzern, kaum zu vermerken, funkelnd. Ein Stern sich vermag zu zeigen, ein kleiner Stern inmitten der Nacht. Diese Augen, sie ziehen mich an. Der Versuch, sich Ihrer zu entreißen, der Versuch, sich zu entziehen, dem Bann des Momentes. Kläglich scheiternd. Im Blicke, ersehe, im Blicke ich vergehe. Mein Herz, es schmilzt dahin. Zerrint, wie Kerzenwachs in der Hitze der brennenden Herzen. Das Gesicht nicht spricht. Es schmunzelt, es erzählt, bittet um Verzeihung. Es vermag zu vermitteln, all das was nicht umschrieben werden kann, nicht in die Grenzen des gesprochenen Wortes einfügbar ist. Das Gesicht, nicht spricht. Ein Bündel Haare, so unbedeutsam für den Ausenstehenden, so wertvoll für mich. Zum Mundwinkel hin führt, verführerisch winkt. Es läd ein, verleiht dem Verstande Flügel. Nun bin ich verloren, der Zauber nimmt mich ein. Und das alles in Sekunden... Das Gesicht nicht spricht.

Freitag, 20. April 2012

iload.to/ACTA

Hallo LeserInnen
Kurzer Exkurs. In letzter Zeit geht es im Internet bunt zu. Ich hoffe jeder ist informiert über ACTA. Nun, das scheiterte ja am Europäischen Gerichtshof kläglich. Dennoch lässt sich irgend eine Gruppe es sich nicht nehmen das Internet zu zensieren. Täglich verschwinden Seiten, unter anderem iload.to. Wer nicht weis was das ist, es ist eine Warez Seite. Man kann dort alles gratis herunterladen, von Windows7 bis zum neuesten Kinofilm eigentlich alles. Naja, nun nicht mehr. Die Seite wurde einfach gekauft und vom Netz genommen. Da fragt man sich doch wer Millionen ausgibt um die Seite vom Netz zu nehmen und wer so viel Kapital besitzt. ACTA lässt grüßen... Meiner Meinung nach irgend eine staatliche Organisation, logischerweise nicht öffentlich.
Ich denke, man will das Internet kleinkriegen, zensieren, da die Bedeutung schon lange über reinen Datenaustausch hinausgewachsen ist. Ein letzter kläglicher Versuch dieses marode System zu retten. Ich, meinerseits bin in totaler 2012 Stimmung. Mal schauen wo uns das alles hinführt. Vor allem weil es nicht nur das Internet betrifft, sondern jeden Bereich des Menschen.

Diese Informationen beruhen auf einen anderen Blog und meinen Vermutungen, auf Grund meiner Erfahrung aufgestellt. (http://scenepirat.us/)

Freitag, 30. März 2012

Der Reisende
1. Teil
Der Reisende ist ein Teil von uns, ein Teil von Jedem. Er begleitet uns staendig und wir begleiten ihn  staendig. Der Reisende war ein Gefangener, in einem der schlimmsten Gefaengnisse von Europa, Italien. Der muntere Italiener konnte es einfach nicht lassen sich zu beschwerden und gegen jede Regel anzukaempfen, sodass er munttot gemacht werden musste. Man sperrte ihn ein, schob ihm Schranken vor, gliederte ihn ein und versuchte das beste aus diesem Kriminellen zu machen. Doch dieser Italiener lies sich einfach nicht unterkriegen... Er drehte ein Krummes Ding nach dem anderen, hoerte nicht auf sich zu beschwerden, kaempfte immer noch an gegen jedes Gesetz und alle gesellschaftlichen Regeln. Obwohl man ihm alles gab, alles nur erdenkliche bot, wies er alles ab. Er wollte nicht das machen was alle ihm empfahlen, er wollte nie sein wie all die anderen Haeftlinge. Doch auch die Aufseher und all die hirnlosen Aufpasser und Gesellschaftszurechtdruecker und Moechtegern-weltversteher, gaben nicht auf. Es brach ein Krieg aus, der nahezu drei Jahre andaurte... Nach diesem Krieg war Italien nicht mehr das selbe fuer den Italiener. Es war grau, duester und unglaublich teuer. Er sah keinen Ausweg mehr, inmitten all der schreienden Stimmen, die geknechteter Stimme, die Botschaft des Westens umherpredigten als waere sie die Ausgeburt der Jungfrau Maria. Er schweifte umher, hielt sich am letzten Tropfstein seiner wackeligen Hoehle fest, griff nach allem was er noch kriegen konnte. Doch er verlor den Kampf... Schliesslich hatten sie ihn, trugen ihn mit Fackeln durch das naechtliche Dorf und spotteten ueber ihn, lachten und scherzten. Ein grosses, Fest von Schaulustigen erwarteten ihn als er begann sich allem zu beugen. Tag fuer Tag wurde er geknechtet und schwang den den rostigen Hammer, Tag fuer Tag. Sie loehnten ihn, fuer seine Taten, sie vergasen wer er war. Auch er selbst, beugte sich, vergas sich und seine Ideen. Der Spott und der Hohn wurden zu Mistelzweig und Kyrie. Er schwamm in Milch und trank vom Quell der unglueckseligen Ignoranz und ergoetzte sich seines Egos. All die Ideen, all die Rebellion ertrank im Sog der Vernunft und Tugend. Und dann heist es im Westen nichts Neues. Wie war es doch ist. Er fuhr diese Schiene so lange bis im ein Licht aufging, es war weniger ein Licht, sondern eher ein Gewitter beobachtet aus einem Holzbecher. Es klingt gut und schaut gut aus, aber man sieht es nicht wenn man nicht ueber den Rand hinaussieht. So dachte sich der nun dumme und ignorantie verlogene kleine Scheisser er muesse wieder Rebellieren. Alsbald merkte das Dorf dies, und feurten die Fackeln an, entzuendeten Pech und Schwefel, machten sich bereit zum Auflauf. Am hohen Berge errichteten Sie einen Mast en den sie ihn binden wollten, er sollte das neue Zeitalter der Telekomunikation und Verbloedungsindustrie einlaeutern unter froehlichem Gesang der neuen Generation von hirnlosen Kindern die auf ihren multimedialen und superintelligenten Alleskoenergeraeten trommeln als waeren sie alles was sie kennen. Es war ein Auflauf von ungewohntem Masse, doch der Italiener, er war wie besessen. Der in ihm entfachte Funke loeschte, er loeschte alles aus, all die Dinge die die anderen zu verbrennen versuchten. Wie Wasser auf einem heissen Sandkorn, war er von Sinnen, oder wie er es sah, wieder zu Sinnen gekommen.
Nichts, aber auch nicht das Geringste konnte ihn abbringen von seiner zaghaften und spektakulaeren Idee. Er suchte Gleichgesinnte, er suchte nach Zustimmung, er suchte und war erfolgreich. Es gab Rebellen, es gibt sie wirklich. Sogar in einer Zeit des duesteren Kapitalisten der die Welt knechtet und sie sein Eigen nennt. Er knechtet sie, er fordert alles, er erschoepft sie, unterwirft sie und lacht. Er lacht, man hoert es, Tag fuer Tag. Maschinengebruell, Vehikellaerm, man hoert es. Es knirscht in den Ohren, zermuerbt die Seele, zerbricht freie Geister. Es ist hart im Knast. In der engen  Zelle. Man schreibt ein kleines Stueck Papier, gibt es einem Knastbruder der es umherreicht. So findet man Rebellen. Man reicht Papier umher. Man schreibt keine elektronische Version eines Papiers, man sendet auch keine digitale Version von Brief ueber einen bezahlten Service ueber den man auf einen Computer zugreifen kann, der sie dann an einen anderen sendet. Nein, Facebook, nein Microsoft und nein zu allem was einen um den Verstand bringt! Man kann auch keinem Stueck Papier trauen das in der Hand eines Idioten mit buntem Ruecken abgelesen wird und ueber den Sendemast, wo man mich foltern und verbrennen wollte, verbreitet wird. Man kann ihm nicht trauen. Doch man tut es, so oft und abermals und dreifach macht man es falsch.
Der Italiener fand zwei Zellengenossen, war sich seiner Idee immer noch sicher, und im Dreierpack ist es einfacher den Fackeln und all den Stimmen zu trotzen. So kam es, dass er ohne lange zu fackeln, wobei das jetzt eine Parodie oder so etwas in der Richtung ist, in einem Vogel parkte. Gleichgesinnte und Italiener, haben einen Vogel. Er gehoert ihnen nicht etwa, nein, er ist ganz blechern und sehr unschmueck. Auch scheisst er Dreck und knechtet Mutter Natur. Doch nichts desto trotz, war es die Fluchtmoeglichkeit aus dem Knast. Mit Rambo im Koks-pit und Angelina Jolie in der Hauptkammer schwang er seine Fluegel und schwebte davon. In wenigen Sekunden war alles ganz klein, die Fackeln wurden zu aberwitzigen kleinen Punkten und die Schreie zu Bienensummen, und man sah alsbald ueberhaupt nichts mehr auser Angelina Jolies Brueste. Sie brachten dem Italiern Nahrung und erfreuten seinen Fluchtversuch. Doch war die Gefahr des erwischt werden noch nicht gebannt, ueberall waren dicke Baeuche und staendig wurden sie erinnert dass es schlecht ist was sie tun. Dass wenn man erwischt wird, man in Einzelhaft gesteckt und anschliessend verbannt ist. Denn ohne Abschluss einer hochgradig superlativen Kampfschule, kann man sich im Kampf mit all den anderen so speziellen und ach so wenigen Kampfkapitalisten nicht behaupten. Staendig wurden sie daran erinnert, dass sie nahezu unbewaffnet die Flucht ergreifen, dass sie jederzeit gefahrlaufen aufzusetzen. Nicht etwa mit dem Vogel, nein mit ihrem Leben, das sie wegschmeissen wuerden. Doch sie setzten auf, diesmal mit dem Vogel. Krochen aus seinem Inneren und fanden sich in einer Welt wieder, die nicht die selbe sein konnte. Man sah keine Mauern, keine Wachen, man sah ueberhaupt nur lachende Gesichter und hoerte auch keine staehlernen Stimmen. Stattdessen fanden sie frohe Geister, Rebellen, und sogar die Schwester von Mutter Natur. Ueberall diese gruene Schwester, ueberall Leben, Leben ohne Ende. So setzte sich der Italiener hin, schaute sich um und begann mit seinen Gedanken Ping-Pong zu spielen...
"Huepfe Ball, huepfe. Ping. Ist die Welt doch ein grosser Fleck, voll von kleinen Menschen. Menschen treffen, Menschen erleben. Sprechen, treffen. Leben... Ich meine, warum? Weil eben. Nun ja, der Mensch ist ein Tier. Nur halt eben schlauer. Obwohl das wohl auch anzuzweifeln ist. Du bist was du isst. Und doch isst du nicht was du bist... Kleinhals und lauter, schreit jeden Morgen der Hahn. Was will er bezwecken? Was er kuendigt an? Etwas gutes? Meist sind die stillen und einsamen Stimmen, jene die niemand hoert, die Guten. Lauthals und grossartig klingt meist nur das Boese, doch jeder kann es hoeren. Das ist wahrhaftig das wundersame am Menschen, er hoert was er will und will nicht was er hoert. Dasselbe gilt fuer das Sehen. Nur vertraegt es sich anders. Der Mensch sieht und will es nicht wahrhaben was er sieht, aber er glaubt was er nicht mit eigenen Augen sieht und was andere im vorgaukeln. Man nenne es Theater... Nur das es sich anders verhaelt. Nicht etwa wie Katze und Hund, mehr wie Kuh und Ochse. Wobei der Mensch weder noch ist, er sieht sie auf der Weide und hoert sie grasen, aber denkt er waer was Besseres. Und beist von seinem Wurstbrot ab. Und lacht. Er lacht nicht, er schmunzelt... Und die Kuh, oder der Ochse, die koenen lachen. Ueber den Menschen. Aber sie koennen nichts tun. Alsbald wird der Mensch zum Tier und das Tier bleibt Tier und ueberhaupt alles wird sich veraendern. So hoffe ich. Huepfe Ball, huepfe. Pong."
Inmitten des Gruens, er erwacht, unter buntem Geschrei der Voegelein und zirpenden Grillen Tag und Nacht er schweift umher. Denkt, fuehlt, besser als je zuvor. Er riecht die Freiheit, Stund fuer Stund. Sie fuellt seine Lungen, nimmt seinen Kopf ein, rundum frei, rundum Vogelgeschrei, rundum der Duft von Unabhaengigkeit, Klang des Moeglichen in seinen Ohren. Er vergisst nichts, oeffnet sein Herz, oeffnet Tuer und Tor, oeffnet alles, sein Bewusstsein seine Gedanken, schweifen umher, Regenbogen im und aus seinem Kopf, Farben ueberall. Es ist kein boeser Schick, es ist nichts Desgleichen, blos die ueberall vorhandene Liebe. Als er seinen Weg geht, unter Palmen, zwischen Steinen am Bach, Barfuss, verbunden mit der Mutter, begegnet ihm eine waise Nymphe, sie strahlt von Innen, Bunt und weiss am Bach. Sie spricht zu ihm, sie spricht und gibt, gibt ihm Nahrung fuer sein Denken. Wie ein Engelschor die Stimme, dringt ein ins Herz, fuellt es, strahlt aus dem Herz des Italieners. Geist und Koerper vereint, Seele um Seele eins und zwei und allemal zu Allen seit bereit er schreit. All das Werk um ihn, rundum es umgibt ihn, schliesst die beiden ein, all die Energie, wunderbar und einzig wahr, traegt sie hoch und laesst sie schweben, ohne Zeit, ohne Reuhe ohne Schuld.
Er denkt, er denkt an all das er getan, er laesst seine Gedanken mit ihm spielen. Sie spielen ein lustiges Treiben mit ihm. Lassen ihn tun, lassen ihn nicht vergessen was er tat. Er floh, floh aus seiner Welt, floh und rannte. Doch war das Gut? War das Boese? War das sinnlos? Ist es nicht das Selbe ueberall? Nein, es fehlt nirgendwo an, Boesem, nirgendwo an Teufelswerk. Doch ist, all das hergebracht vom Land der Macht, vom Zentrum des Uebels, all das Amerika das viele Europa, all das ueberall. Vorbild? Nein, und trotzdem ja. Nicht alle, doch fuer wenige doch zuviel. Und diese argen Raeuber, wenn es auch nicht viele sind, sind es doch nicht wenige, und eben Raeuber.

Montag, 26. März 2012

Im Schatten es lispelt, im Sonnenschein sich windet.
Im Winde verweile, vom Regen verscharrt.
Gefangen in der Ewigkeit, frei im Sein...
Hart wie Brei, dumpfer Schrei-
alles sei mir einerlei
und Bier.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

Frisch gepresste Orangentinte aus der Schreibmaschinenpresse

Montag, 30. Januar 2012

Papier ist geduldig. Überhaupt wenn man keines findet...

Von Saagen,
wir zähren
man waage,
es zu erklären.
Bewegen, zagen,
Schwindel bescheren.
Vom Winkel, zum Ewigen
bestimmt, ungewiss
ist es nur ein Hinderniss.
Irrtum, Schaden, Beklagen.
Jeder muss Erfahren.


PS: Orthographiefehler dienen (meistens) der Betonung.

Sonntag, 25. Dezember 2011

alles was ich will ist das eine. das einzig wahre. es gibt nichts wonach ich mich mehr sehne als nach diesem einen. es ist nicht groß, nicht allzu klein. es kennt keine dimensionen, keine grenzen. es ist weder blau, noch eckig noch luft. aber trotzdem da. unumgänglich, unumschreiblich, ist es, doch immer von nöten. es ermöglicht taten, lässt sprechen, bewegt was es bewegen muss. es kann wachsen und vergehen, ohne richtung, unabhängig von zeit und ort. wer es spührt, wer es vermag zu achten, dem gebühre es, dem sei es gegeben... nun, was wäre dies? jeder es kennt, wenige es finden, doch immerwärend umgeben davon.
es ist magie, - im ganz speziellen sinne

Freitag, 2. Dezember 2011

Das perfekte Kompliment

Du bist nicht nur eine Perle für das Auge, du bist auch noch eine Praline von Seele. Von Kopf bis Fuß, wie das Antlitz deiner eigenen Seele in physischer form. Gestrickt von Engelshaar, von so feinster Gestalt. Die stimme alsgleich der Klang von plätscherndem Weine aus göttlichen Amphoren der in der Sonne schimmert. Wie Wasser auf einem Blatte, so rutscht dein Wort in die Tiefgründigkeit der Seele derer die deinem Anmut sogleich verfallen. In die unendlichen tiefen des Bewusstseins du versprühst deine Lieblichkeit von unentwegter Lebensfreude entsandt von der Schöpfung der Seelenheit. Als wäre sie dein Schüler entreißt du ihr die macht über alles Gewissen und gediegst wie der weine im Kopfe. Nicht mal der Apfel vom Garten Eden würde vor dir halt machen, weder Staub noch Sonnenstrahlen bieten deiner vollkommenen Sinnlichkeit einhalt.

Dienstag, 15. November 2011

Jeder hat eine Leidenschaft.
Mancher das Spiel, mancher die Sehnsucht, mancher den Rausch.
Es gibt viele Leidenschaften, die ein Mensch besitzt.
Sie können auch Spielzeuge sein... Egal was es ist,
jeder hat eine, zu etwas, zu jemanden oder zu sich selbst.
Nun, welche ist die Meine?
Wahrlich, jene Leidenschaft die ich Eigen nenne, ist die Leidenschaft an sich.-

 
Sie schenkt mir Kraft, spendet Trost, gibt mir Frieden.
Sie schenkt anderen Lachen, stillt ihren Kummer oder lässt mit sich reden.
Doch was schenk ich ihr?
Wahrlich, ich schenke ihr Leidenschaft.-

Schenken macht, mich froh.
Schenken macht, zufrieden.
Doch welch frohen Friedenssinn widme ich der Leidenschaft?
Wahrlich, ich schenke ihr mein Leben.-

Sonntag, 13. November 2011

zielstrebig beginnt er,
voller energie und laune.
langlebig und verquer,
hält er dir den atem.
erledigt und schwer,
haftet er im raume.
ewig wollend mehr,
drängt er dich zu taten.
ruhig ertrinkt er im meer,
tosend und im schaume.
hitzig und sonniger,
würde man erwarten.

aller samstag nacht.-

Montag, 17. Oktober 2011

wenn der film zu ende geht, fangen die gedanken an zu leben.
so verträgt es sich mit gefühlen.
fängt man an zu fühlen, gehen die gedanken zu ende.
so verträgt es sich mit der liebe.

liebt man, so bedenke dass es nichts zum denken gibt.
liebt man nicht, so bedenke es gibt nichts zum fühlen.
wer will denken, wer fühlen?

Montag, 10. Oktober 2011

Reise aus der Scheiße

An Wörter sich klammern,
die Könner weit wandern,
um sicher anzukommen.
Den Ächtern und Sonnen,
den Willen zu beweisen,
ihre Brillen weg zu reißen.
Im Regen sie begegnen,
ihren Segen sie erbeten,
durch einsames Sein.
Furcht durchdringt ihren Schein,
doch bleiben sie eigen.
Noch einigen sie sich zu Beidem.
In hellem Lichte,
ein Bellen erzählt eine Geschichte,
die Erleuchtung ist von Bedeutung.
Die Beendigung von Ausbeutung.
seit bereit für die Ewigkeit,
seit befreit von Einsamkeit.
Alsbald ihr hört Schreie aus dem Wald,
von Seelen allerhand.
Seit beruhigt und Leise
bereit für eure Reise...
Sonnenstich

Der Sonne verfallen
dem Winde getrotzt-
in ihrem Scheine vollkommen
eins, zwei - benommen.
das Herz, es klopft, klopft
ich werde fallen.
still und leise - sachte
zieht sie ihre Kreise
strahlt auf, seltsamerweise
siehe da, so schön sie lachte...
lautes, sanftes schallen
sie lässt erblühen
all das Leben in dem Topf
in meinem einsamen Kopf
so gern ich würd sie berühren
wie einen besonderen Kristallen.
Doch was hält mich?
oh du böses Gewissen
ich werd dich vermissen
denn ich will dich
der Sonne verfallen. -

Samstag, 8. Oktober 2011

Liebe Leser. Dank einer Freundin habe ich jetzt mein Buch in digitaler Form, also für alle leserlich. Zur Zeit steht die Vorab-Version zur Verfügung, bei Interesse bitte email an; coolu911@hotmail.com
Alle Rechte vorbehalten, monetisierte Publikation untersagt.

Mittwoch, 28. September 2011

der erste
vom saume deiner seele bis zum glanze deines herzens seist du ein meisterwerk, eine kreation ohnesgleichen. wie in einem märchen, so tiefreichend sind deine gedanken. so denkst du von dir? sodann bist du nichts das gewollt wird, bloß gesucht. jemand besonderes wäre für mich ein mensch mit selbstzweifeln. denn nur jemand besonderes denkt nicht, dass er oder sie etwas besonderes ist.

der zweite
es ist wunderlich wie biegsam so mancher ist. bezaubernd wie stark so viele sind. biegsam und unbiegsam. deklariere 'biegsam'; formbar. doch wer ist schon formbar? freiwillig formt sich kein eisen. so auch beim menschen. es wird energie benötigt. nun, ist jene denn unerschöpflich oder doch eben endlich? ich sage sie ist wahrlich unerschöpflich, da immer, allezeit und überall, alles im wandel ist.

der dritte
sagt der fischer zum see; "du bist aber groß". nach einer weile nimmt er eine stimme war. "ich bin groß, doch du bist größer". ganz verwundert blickt der fischer in den see. ihm entkommt eine träne. sein spiegelbild bricht und mit ihm auch sein misstrauen. "ich bin doch nur kleiner statur, habe wenige freunde, meine frau betrügt mich und mein einziges kind spricht nicht mehr mit mir." er erwartete eine antwort doch er bekommt keine. daraufhin geht er immer wieder zum see und schaut hinein. nach einiger zeit bemerkt er wieder diese stimme. doch dieses mal kam sie aus einer unbekannten richtung. auch vermochte er nicht festzustellen was sie sagt. von nun an hörte er sie jeden tag. er versucht sie zu verstehen, bis es ihm schließlich gelingt. "ich bin du, du bist ich und wir, sind unsere innere stimme. "

Dienstag, 27. September 2011

dem feuer geweiht
vom winde gequält
macht sie sich auf
allzeit bereit.
eines sie erhält
alles sie nimmt in kauf
ein heiliger eid.
sie erwartet trug
sie erwartet flamme
alles, nur nicht einsamkeit. 
es ist nicht klug
es wird ihr bange
atemnot bei jeder gelegenheit
es erfordert mut
sie hält hin die wange
fühlt sich wie eine krankheit
sie wird heiß
im inneren sie bebt
in ihr schmilzt die sonne
so legt sie sich aufs gleise
schmiegt sich an die schiene
er nähert sich knisternderweise
schnell und kühne
so soll er doch kommen!
licht und schatten, tanz
kreise kreise kreise!
du omen, du omen.
keine chance, keine chance
in irgend einer weise.
in ihr ungezähmte triebe
in tiefer tiefer trance
bereit für diese reise
wird sie überrollt vom zug der liebe.

Donnerstag, 1. September 2011

vorwort von meinem neuen Buch.

Woran merkt man dass man am Leben ist? Sind es Stimmen die einem das Gefühl geben dass man beachtet wird? Sind es die Momente die einem ein Gefühl des Glücks verleihen? Sind es Dinge, einfache Sachen die passieren? Ist es Glück, Gefühl oder sind es Momente? All diese Sachen geben mir aber nicht das Gefühl dass ich am Leben bin. Das merke ich immer nur dann, wenn ich denke, wenn ich schreibe, wenn ich genau über jenes nachdenke. Aber im Grunde weiß ich es nicht wann ich lebe. Merkt man es dann, alsbald man stirbt? Merkt man es sobald man vergeht und alles endet wofür man lebte und woran man glaubte? Ist Vergehen nicht etwa ein Anfang, ein Beginn für neue Schöpfung? Also wäre der Anfang das Ende. Doch wie können wir das wissen? Versuchen sollte man es nicht. Denn versuche man es, so vergehe alles irdische, an das sich ja jeder so fest klammert. So ist ewiges irdisches Leben ja unser aller Wunsch... Denn niemand begreift dass es nicht irdisch sein muss, dass nicht-irdisch, besser als irdisch sein könnte.Wir leben in einer Zeit in der das das nicht irdische an Bedeutung verloren hat ja quasi nicht mehr existiert. Ich mache mich auf die Suche, nach meiner Seele, nach dem nicht irdischen, nach dem ausschlaggebendem Vergessenen. Denn schlussendlich ist das Ziel keines zu haben und das bedeutet für mich dass nichts einen Sinn hat und alles von Bedeutung sein kann und der Sinn nichts ist, außer eben der Sinn an sich selbst, das was jeder als seinen-solchen empfindet. Also sind Ziele und Sinne nur unsere Gedanken die Schlussendlich zum Großteil doch wiederum bloß Ziele sind. Wir begehen einen Kreis. Der Sinn liegt nicht etwa darin, die Runde zu schreiten, der Sinn ist jener, den Kreis zu erkunden, sodass man nicht einen ewigen Weg sieht, sondern irgendwann diesen Kreis auch als solchen erkennt. Sicherlich kann das jeder für sich behaupten, denn jeder hat eigene Ideen, jeder andere Ansichten. Jedoch bleiben Kreise Kreise und der Kreis eben der Kreis. Und ob ich ihn erkenne? Nein, bestimmt nicht. Mir fehlt das Licht, mir fehlt die Liebe, mir fehlen die Ohren für diese Bilder und die Nase für dies Stimmen. Sind sie doch verschlossen vom Munde der Gerüche.
hallo, fahr mit nach spanien! -nein, hab keine zeit, im winter!
man verschiebt etwas in die weite zukunft. nun ja... man lebt den moment, genießt in, so sprechen manche. "leb den tag als wäre es dein letzter" - ja klar. deshalb gehst du täglich zur arbeit. als ob man an seinem letzten tag auf erden arbeiten gehen würde... die gegenwart wird in die zukunft verschoben, der moment schreitet an einem vorbei, und alsdann man ihn versäumt hat blickt man voll der reuhe in die vergangenheit. also wer lebt den moment nun wirklich?

Montag, 11. Juli 2011

neulich redete ich mit einem stein. ich hatte ihn nicht verstanden. wer redet denn mit einem stein? nun, ich. wieso denn auch nicht, es gibt sogar menschen die reden gegen die wand. warum sollte ich also nicht mit einem stein reden? außerdem gibt es kaum etwas älteres als steine. würde ich ihn doch bloß verstehen, all die weißheit die in ihm läge wäre von unermässlicher größe und vielfalt. doch ich will mir nicht zumuten was ich alles für geschichten hören würde, wenn ich es tatsächlich schaffen würde. da stell ich mir die frage, soll ich mit steinen reden oder gegen die wand? nun ich rede mit steinen.

Sonntag, 10. Juli 2011

all das, was über die grenzen des menschlichen verstandes hinausgeht, wird als abartig und verrückt bezeichnet. all jene die das lesen und nicht verstehen, haben gerade ihren mentalen horizont gefunden. 
ich finde das licht nicht, ich bin nah dran, aber ich finde es nicht. ich finde keinen schatten, weil ich das licht nicht finde. finde ich keinen schatten, so kann ich mich selbst nicht erkennen. kann ich mich selbst nicht erkennen, kann es auch kein anderer. doch will ich erkannt werden?

Dienstag, 17. Mai 2011

es wäre samstag, alle tage, frisch und neu, spröde aber schön. voll des rausches, mit dem gedanken alles zu erfassen. wir leben, wir lieben, wir entstehen. es lebe der moment, das gefühl, all die taten, des menschen große liebe zu allem zu jedem. man ist gefangen und im sog der gesellschaft im trog der menschen und der gefühlslosigkeit ihrerselbst. es sei gewürdigt, all der missmut, all der hass, im erblühen der hoffnung, all die bunten farben alles nur nicht schatten. schatten, licht, sinn, nachts und tags. es läuft, schnell und schneller, manchmal morgends. oftmals abends. wie es ist, wunderbar, schön und gut. hier, dort, wo es ist. das licht, das gleiten, der schein im lichte des lebens. es sei nacht, auch bei tage, aber manchmal ist es so und so. es ist wie es ist, dunkel aber hell. manchmal schon etwas zwielichtig. es ist warm und auch kalt. das mittel inmitten des weges des lebens. es sei dunkel in dem walde, wo ich weile im lichtschein des gewobenen feldes, ohne wäldniss, der klamm finstrer weg. man ist gefangen und erlöst, ständig, wenn es kakkt, wenn es lebt, immer wenn ich schreib. sei es so, sei es anders, egal es ist manchmal etwas bunt

Mittwoch, 4. Mai 2011

am anfang tat ich es aus langeweile. dann wegen der blumen. jetzt um meiner selbst willen. und zum schluss für die poesie

Dienstag, 3. Mai 2011

des lebens alltag ist des normalen zugang, alles ist blau, weiß und grün. heimat, ferne, alles so greifbar und present, hier und dort. wie bunte blumen, zum fangen zum jagen. es ist wie musik, zum reinsteigern und anfassen. blume da, blume dort, so gehet, gehet weit, gehet hinfort. kommt und geht, seit und bleibt. tut was ihr wollt, redet was ihr tut, lebt was ihr könnt