Dienstag, 18. September 2012
Sonntag, 9. September 2012
Samstag, 8. September 2012
Donnerstag, 6. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
Dienstag, 4. September 2012
Sonntag, 2. September 2012
Samstag, 1. September 2012
Freitag, 31. August 2012
Samstag, 25. August 2012
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manchmal, da sehe ich mein gesicht an, und sehe ---- leere. ich kann sie spüren, meine augen, sie spielen ein spiel, sie lachen über das was sie sehen. es ist immer ein kreis. alles, alles ist ein kreis. fortlaufend, immer und immer wieder, dieser kreis. ich sehe ein überall, bei allem, zu jeder zeit. und vor allem, in meinen augen. ich schließe sie, atme, horche, erfühle den pochenden puls unter den geschlossenen augenliedern, und fühle --- wärme. da ist doch was, irgendwas, dazwischen passiert. ich sitze immer noch, und starre in mein leeres, warmes gesicht. diese spiegel... man fühlt. sich eklig, sich gut, schön, klein, unbedeutend, hässlich, wagemütig, kühn. doch was bringt es, überhaupt hinein zu sehen? mir gefiel die leere, doch jetzt ist es wärme. bei all den spiegeln, ist es kein wunder, das menschen nicht wissen was sie fühlen. und wenn sie es wissen, vergewisserung im spiegel. der kreis, auf ein neues.....
manchmal, da sehe ich mein gesicht an, und sehe ---- leere. ich kann sie spüren, meine augen, sie spielen ein spiel, sie lachen über das was sie sehen. es ist immer ein kreis. alles, alles ist ein kreis. fortlaufend, immer und immer wieder, dieser kreis. ich sehe ein überall, bei allem, zu jeder zeit. und vor allem, in meinen augen. ich schließe sie, atme, horche, erfühle den pochenden puls unter den geschlossenen augenliedern, und fühle --- wärme. da ist doch was, irgendwas, dazwischen passiert. ich sitze immer noch, und starre in mein leeres, warmes gesicht. diese spiegel... man fühlt. sich eklig, sich gut, schön, klein, unbedeutend, hässlich, wagemütig, kühn. doch was bringt es, überhaupt hinein zu sehen? mir gefiel die leere, doch jetzt ist es wärme. bei all den spiegeln, ist es kein wunder, das menschen nicht wissen was sie fühlen. und wenn sie es wissen, vergewisserung im spiegel. der kreis, auf ein neues.....
Freitag, 24. August 2012
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ich will öfters was erreichen, ich will es unbedingt. man will es, ich will es, doch niemand anderes will es. wahrhaftig, es ist eine verschwendung. und täglich grüßt das murmeltier. zerreißen, verdammen und zerbrechen, all das faule und verlorene in den seelen! so redet doch, so lachet doch, so vergesset doch - all dem übel ihr euch entzieht. ihr faulen menschen, besessen von optik, oberflächen und symbolen. zu verachten, euer getäuscheltes mitleid, zu verachten euer dasein, eure nutzlose existenz. was wollt ihr denn schon machen? leben, lachen und sterben? so tut doch etwas, alles ist am arsch. beginnet doch, beginnet doch, einfach nur zu denken.
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Donnerstag, 23. August 2012
Montag, 14. Mai 2012
Das wahrscheinlich letzte Gedicht der Welt
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Spiel,
das Feuer brennt,
spiel, es lodert.
Vergehe, es brodelt,
vergehe, strahlender Mondstaub.
Verfalle doch, dem Nichts.
gefiel, ohne Verlaub,
gefiel, wie Laub und Lorbeer.
Verstehe, das Herz,
verstehe, den Moment.
Gefalle doch, dem Nichts.
erblinde, am grellen Schein,
erblinde, an der Seite.
Belasse, es beim Einen,
belasse, deine Blicke.
Schenks‘ doch, dem Nichts.
Zerrinne, an der Pleite,
zerrinne, Seelenheil mein.
Allein gelassen, ich ersticke,
allein gelassen, doch im Reinen.
Erzähls doch, dem Nichts.
spiel, es lodert.
Vergehe, es brodelt,
vergehe, strahlender Mondstaub.
Verfalle doch, dem Nichts.
gefiel, ohne Verlaub,
gefiel, wie Laub und Lorbeer.
Verstehe, das Herz,
verstehe, den Moment.
Gefalle doch, dem Nichts.
erblinde, am grellen Schein,
erblinde, an der Seite.
Belasse, es beim Einen,
belasse, deine Blicke.
Schenks‘ doch, dem Nichts.
Zerrinne, an der Pleite,
zerrinne, Seelenheil mein.
Allein gelassen, ich ersticke,
allein gelassen, doch im Reinen.
Erzähls doch, dem Nichts.
Samstag, 12. Mai 2012
Montag, 23. April 2012
Für Poetry Slam am Freitag
Bilder der Seele
Ich frage mich, wie ich auftrete, ich frage mch so vieles, ich frage mich wie und wann und weshalb auch immer. Immer diese Nadel, diese Nadel im Kopfe, das Hinderniss im Geiste. Der Geist, er brennt, er loescht nicht die brennenden Feuerswogen, allesumschlingend emporsteigend, niemand und nichts sie vermag zu stoppen.... sie schlagen ueber, sie erschlagen mich, sie dampfen und lodern und kuemmern sich nicht, um das meine Wohl. Wie? Wie soll ich erscheinen. Im Sonnenschein, im reinen Lichte? Im Duesteren, im Dunkeln? Nein, sicherlich soll ich einfach nur erscheinen. Doch was bringt das mit sich? Was bewege ich, mich? Oder kommt alles anders, ungewollt, kommt alles schnell, kommt alles un-erwartet? Es wird kommen, es wird. Denn ich gehe, ich erscheine. Ich kuemmere mich nicht um jenes Feuer brennend in der meinen Brust. Lodernd, Herz umschlingend, es reisst, es zischt, es brennt sich in meine Gedanken wie ein heisses Eisen, frisch geschmiedet, erloschen im Wasser, im Brunnen der kreativen Einfalt, erloschen in der Fluessigkeit, die sich als mein Blut herausstellt. Ich kann es spueren, ich kann es nicht sehen, doch diese Energie, sie fliesst, sie streubt sich in mir, bewegt mich, laesst mich handeln, laesst mich erscheinen. Sie macht all das moeglich, was ich fuer unmoeglich halte, sie, genau die Jene, sicherlich, macht mich zu dem was ich sein moechte und manchmal bin. Wer vermag es zu erkennen, wem will sie mich zeigen, was ist das? Was ist in mir? Was ist all das, all das schoene in hier? Wo bleibt der Schatten, wo geht man ins Licht? Oder besser noch, WANN geht man ins Licht? Warum, wo, wann. W-w-w-w- was??? ich bin doch nicht hier um zu erscheinen, ich will mich ueberzeugen, von mir selbst, will anpacken was vergangen und fortfuehren was verloren, nicht aufgeben den Gedanken, eingebrannt und festgemeiselt auf Stein, im Feuer vergangener Tage... Es lodert noch immer, es wurde entfacht, es wurde ein Begleiter der Meinen, es ist ein Teil, ein Teil von mir. Ich spreche, ich schreibe, ich treffe, ich erscheine, jedem anders, sogar mir bin ich manchmal und des oefteren fremd. Ein Unbekannter, tief in mir? Ein Unbekannter, stets hier? Immer er folgt mir, oder leitet mich, was bin ich, wer ist er? Doch was bin ich, kann ich ihn anfassen, kann ich mich verbinden? Kann ich all Jenes erfassen, und verwenden? Wem kann ich erscheinen, wem bin ich nicht fremd? Gehe hinfort, bleibe hier, Stimmen von ueberall, Stimmen unlauter und ohne Halt sie ergreifen, ergreifen diesen Mann in mir, oder das Kind oder den sanften Jungen, ergreifen mich? Nein, nein, nein! Alles ist in mir, doch ich weis nicht warum, ich weis nicht wann, kann es nicht an-fassen. Und immer diese Frage... wie soll ich erscheinen? Soll ich wartend, soll ich sitzend, einfach da so sein? Ohne Frage um des Lichtes willen, ohne Frage um des Schatten Spiel, ohne Frage, ohne Antwort... Ich habe keine Ahnung, ich bin mir fremd, ich bin kein Held, kein Fruechtetraeger, kein Gott, kein Mensch, auch bin ich kein Tier, ich weiss es eben nicht, kann doch alles sein, weil stets immer alles ist, alles fortlaufend seinen Weg geht, und mich im Raum schweben laesst. Ich schwebe, und bin. Doch bin das ich, ist das sonst-wer? Wie soll ich erscheinen... Wie? Es gibt abertausende Moeglichkeiten, doch wahrscheinlich nur die eine Richtige. Ich solle mich geleiten lassen, nicht verschreckt um meines ihren Willen. Einfach nur da sein, einfach oder schwer, man weis es nie. Doch es wird kommen, es wird sein. Noch ein Hauch von Zeit einfangen, einen der tosenden Gedanken fassen und aufarbeiten, lass dich leiten... Warum leiten lassen? Klaren Gedanken erfassen und bewusst gehen! Warum leiten lassen, was unterscheidet uns dann noch vom wilden Tier, hockend und kauernd um des seinen Willen, ohne Gedanken an andere rings umher, Blind vor Schatten, der aus ihnen heraus leuchtet wie einst das Lichte. Wie soll ich erscheinen? Wie? Bewusst und allein, verlassen von den boesen Geistern, bewusst im Sein, bewusst und rein, einfah nur da-sein. So und nicht anders, ICH werde erscheinen.
Ich frage mich, wie ich auftrete, ich frage mch so vieles, ich frage mich wie und wann und weshalb auch immer. Immer diese Nadel, diese Nadel im Kopfe, das Hinderniss im Geiste. Der Geist, er brennt, er loescht nicht die brennenden Feuerswogen, allesumschlingend emporsteigend, niemand und nichts sie vermag zu stoppen.... sie schlagen ueber, sie erschlagen mich, sie dampfen und lodern und kuemmern sich nicht, um das meine Wohl. Wie? Wie soll ich erscheinen. Im Sonnenschein, im reinen Lichte? Im Duesteren, im Dunkeln? Nein, sicherlich soll ich einfach nur erscheinen. Doch was bringt das mit sich? Was bewege ich, mich? Oder kommt alles anders, ungewollt, kommt alles schnell, kommt alles un-erwartet? Es wird kommen, es wird. Denn ich gehe, ich erscheine. Ich kuemmere mich nicht um jenes Feuer brennend in der meinen Brust. Lodernd, Herz umschlingend, es reisst, es zischt, es brennt sich in meine Gedanken wie ein heisses Eisen, frisch geschmiedet, erloschen im Wasser, im Brunnen der kreativen Einfalt, erloschen in der Fluessigkeit, die sich als mein Blut herausstellt. Ich kann es spueren, ich kann es nicht sehen, doch diese Energie, sie fliesst, sie streubt sich in mir, bewegt mich, laesst mich handeln, laesst mich erscheinen. Sie macht all das moeglich, was ich fuer unmoeglich halte, sie, genau die Jene, sicherlich, macht mich zu dem was ich sein moechte und manchmal bin. Wer vermag es zu erkennen, wem will sie mich zeigen, was ist das? Was ist in mir? Was ist all das, all das schoene in hier? Wo bleibt der Schatten, wo geht man ins Licht? Oder besser noch, WANN geht man ins Licht? Warum, wo, wann. W-w-w-w- was??? ich bin doch nicht hier um zu erscheinen, ich will mich ueberzeugen, von mir selbst, will anpacken was vergangen und fortfuehren was verloren, nicht aufgeben den Gedanken, eingebrannt und festgemeiselt auf Stein, im Feuer vergangener Tage... Es lodert noch immer, es wurde entfacht, es wurde ein Begleiter der Meinen, es ist ein Teil, ein Teil von mir. Ich spreche, ich schreibe, ich treffe, ich erscheine, jedem anders, sogar mir bin ich manchmal und des oefteren fremd. Ein Unbekannter, tief in mir? Ein Unbekannter, stets hier? Immer er folgt mir, oder leitet mich, was bin ich, wer ist er? Doch was bin ich, kann ich ihn anfassen, kann ich mich verbinden? Kann ich all Jenes erfassen, und verwenden? Wem kann ich erscheinen, wem bin ich nicht fremd? Gehe hinfort, bleibe hier, Stimmen von ueberall, Stimmen unlauter und ohne Halt sie ergreifen, ergreifen diesen Mann in mir, oder das Kind oder den sanften Jungen, ergreifen mich? Nein, nein, nein! Alles ist in mir, doch ich weis nicht warum, ich weis nicht wann, kann es nicht an-fassen. Und immer diese Frage... wie soll ich erscheinen? Soll ich wartend, soll ich sitzend, einfach da so sein? Ohne Frage um des Lichtes willen, ohne Frage um des Schatten Spiel, ohne Frage, ohne Antwort... Ich habe keine Ahnung, ich bin mir fremd, ich bin kein Held, kein Fruechtetraeger, kein Gott, kein Mensch, auch bin ich kein Tier, ich weiss es eben nicht, kann doch alles sein, weil stets immer alles ist, alles fortlaufend seinen Weg geht, und mich im Raum schweben laesst. Ich schwebe, und bin. Doch bin das ich, ist das sonst-wer? Wie soll ich erscheinen... Wie? Es gibt abertausende Moeglichkeiten, doch wahrscheinlich nur die eine Richtige. Ich solle mich geleiten lassen, nicht verschreckt um meines ihren Willen. Einfach nur da sein, einfach oder schwer, man weis es nie. Doch es wird kommen, es wird sein. Noch ein Hauch von Zeit einfangen, einen der tosenden Gedanken fassen und aufarbeiten, lass dich leiten... Warum leiten lassen? Klaren Gedanken erfassen und bewusst gehen! Warum leiten lassen, was unterscheidet uns dann noch vom wilden Tier, hockend und kauernd um des seinen Willen, ohne Gedanken an andere rings umher, Blind vor Schatten, der aus ihnen heraus leuchtet wie einst das Lichte. Wie soll ich erscheinen? Wie? Bewusst und allein, verlassen von den boesen Geistern, bewusst im Sein, bewusst und rein, einfah nur da-sein. So und nicht anders, ICH werde erscheinen.
Das Gesicht
Es schweigt. Es lächelt, nickt. Bezaubernd, umgarend, kraftvoll,
das Gemüt. Es blickt; tief, in mich. Strahlend, gleich der Sonne, magisch. Die
Sekunden verstreichen, doch der Hauch der Zeit, unbedeutend. Er zieht vorbei,
lässt sich nicht anmerken. Das Gesicht, der Bann mich zieht, tief zu sich. Ein
Glitzern, kaum zu vermerken, funkelnd. Ein Stern sich vermag zu zeigen, ein
kleiner Stern inmitten der Nacht. Diese Augen, sie ziehen mich an. Der Versuch,
sich Ihrer zu entreißen, der Versuch, sich zu entziehen, dem Bann des Momentes.
Kläglich scheiternd. Im Blicke, ersehe, im Blicke ich vergehe. Mein Herz, es
schmilzt dahin. Zerrint, wie Kerzenwachs in der Hitze der brennenden Herzen.
Das Gesicht nicht spricht. Es schmunzelt, es erzählt, bittet um Verzeihung. Es
vermag zu vermitteln, all das was nicht umschrieben werden kann, nicht in die
Grenzen des gesprochenen Wortes einfügbar ist. Das Gesicht, nicht spricht. Ein
Bündel Haare, so unbedeutsam für den Ausenstehenden, so wertvoll für mich. Zum
Mundwinkel hin führt, verführerisch winkt. Es läd ein, verleiht dem Verstande
Flügel. Nun bin ich verloren, der Zauber nimmt mich ein. Und das alles in
Sekunden... Das Gesicht nicht spricht.
Freitag, 20. April 2012
iload.to/ACTA
Hallo LeserInnen
Kurzer Exkurs. In letzter Zeit geht es im Internet bunt zu. Ich hoffe jeder ist informiert über ACTA. Nun, das scheiterte ja am Europäischen Gerichtshof kläglich. Dennoch lässt sich irgend eine Gruppe es sich nicht nehmen das Internet zu zensieren. Täglich verschwinden Seiten, unter anderem iload.to. Wer nicht weis was das ist, es ist eine Warez Seite. Man kann dort alles gratis herunterladen, von Windows7 bis zum neuesten Kinofilm eigentlich alles. Naja, nun nicht mehr. Die Seite wurde einfach gekauft und vom Netz genommen. Da fragt man sich doch wer Millionen ausgibt um die Seite vom Netz zu nehmen und wer so viel Kapital besitzt. ACTA lässt grüßen... Meiner Meinung nach irgend eine staatliche Organisation, logischerweise nicht öffentlich.
Ich denke, man will das Internet kleinkriegen, zensieren, da die Bedeutung schon lange über reinen Datenaustausch hinausgewachsen ist. Ein letzter kläglicher Versuch dieses marode System zu retten. Ich, meinerseits bin in totaler 2012 Stimmung. Mal schauen wo uns das alles hinführt. Vor allem weil es nicht nur das Internet betrifft, sondern jeden Bereich des Menschen.
Diese Informationen beruhen auf einen anderen Blog und meinen Vermutungen, auf Grund meiner Erfahrung aufgestellt. (http://scenepirat.us/)
Diese Informationen beruhen auf einen anderen Blog und meinen Vermutungen, auf Grund meiner Erfahrung aufgestellt. (http://scenepirat.us/)
Freitag, 30. März 2012
Der Reisende
1. Teil
Der Reisende ist ein Teil von uns, ein Teil von Jedem. Er begleitet uns staendig und wir begleiten ihn staendig. Der Reisende war ein Gefangener, in einem der schlimmsten Gefaengnisse von Europa, Italien. Der muntere Italiener konnte es einfach nicht lassen sich zu beschwerden und gegen jede Regel anzukaempfen, sodass er munttot gemacht werden musste. Man sperrte ihn ein, schob ihm Schranken vor, gliederte ihn ein und versuchte das beste aus diesem Kriminellen zu machen. Doch dieser Italiener lies sich einfach nicht unterkriegen... Er drehte ein Krummes Ding nach dem anderen, hoerte nicht auf sich zu beschwerden, kaempfte immer noch an gegen jedes Gesetz und alle gesellschaftlichen Regeln. Obwohl man ihm alles gab, alles nur erdenkliche bot, wies er alles ab. Er wollte nicht das machen was alle ihm empfahlen, er wollte nie sein wie all die anderen Haeftlinge. Doch auch die Aufseher und all die hirnlosen Aufpasser und Gesellschaftszurechtdruecker und Moechtegern-weltversteher, gaben nicht auf. Es brach ein Krieg aus, der nahezu drei Jahre andaurte... Nach diesem Krieg war Italien nicht mehr das selbe fuer den Italiener. Es war grau, duester und unglaublich teuer. Er sah keinen Ausweg mehr, inmitten all der schreienden Stimmen, die geknechteter Stimme, die Botschaft des Westens umherpredigten als waere sie die Ausgeburt der Jungfrau Maria. Er schweifte umher, hielt sich am letzten Tropfstein seiner wackeligen Hoehle fest, griff nach allem was er noch kriegen konnte. Doch er verlor den Kampf... Schliesslich hatten sie ihn, trugen ihn mit Fackeln durch das naechtliche Dorf und spotteten ueber ihn, lachten und scherzten. Ein grosses, Fest von Schaulustigen erwarteten ihn als er begann sich allem zu beugen. Tag fuer Tag wurde er geknechtet und schwang den den rostigen Hammer, Tag fuer Tag. Sie loehnten ihn, fuer seine Taten, sie vergasen wer er war. Auch er selbst, beugte sich, vergas sich und seine Ideen. Der Spott und der Hohn wurden zu Mistelzweig und Kyrie. Er schwamm in Milch und trank vom Quell der unglueckseligen Ignoranz und ergoetzte sich seines Egos. All die Ideen, all die Rebellion ertrank im Sog der Vernunft und Tugend. Und dann heist es im Westen nichts Neues. Wie war es doch ist. Er fuhr diese Schiene so lange bis im ein Licht aufging, es war weniger ein Licht, sondern eher ein Gewitter beobachtet aus einem Holzbecher. Es klingt gut und schaut gut aus, aber man sieht es nicht wenn man nicht ueber den Rand hinaussieht. So dachte sich der nun dumme und ignorantie verlogene kleine Scheisser er muesse wieder Rebellieren. Alsbald merkte das Dorf dies, und feurten die Fackeln an, entzuendeten Pech und Schwefel, machten sich bereit zum Auflauf. Am hohen Berge errichteten Sie einen Mast en den sie ihn binden wollten, er sollte das neue Zeitalter der Telekomunikation und Verbloedungsindustrie einlaeutern unter froehlichem Gesang der neuen Generation von hirnlosen Kindern die auf ihren multimedialen und superintelligenten Alleskoenergeraeten trommeln als waeren sie alles was sie kennen. Es war ein Auflauf von ungewohntem Masse, doch der Italiener, er war wie besessen. Der in ihm entfachte Funke loeschte, er loeschte alles aus, all die Dinge die die anderen zu verbrennen versuchten. Wie Wasser auf einem heissen Sandkorn, war er von Sinnen, oder wie er es sah, wieder zu Sinnen gekommen.
Nichts, aber auch nicht das Geringste konnte ihn abbringen von seiner zaghaften und spektakulaeren Idee. Er suchte Gleichgesinnte, er suchte nach Zustimmung, er suchte und war erfolgreich. Es gab Rebellen, es gibt sie wirklich. Sogar in einer Zeit des duesteren Kapitalisten der die Welt knechtet und sie sein Eigen nennt. Er knechtet sie, er fordert alles, er erschoepft sie, unterwirft sie und lacht. Er lacht, man hoert es, Tag fuer Tag. Maschinengebruell, Vehikellaerm, man hoert es. Es knirscht in den Ohren, zermuerbt die Seele, zerbricht freie Geister. Es ist hart im Knast. In der engen Zelle. Man schreibt ein kleines Stueck Papier, gibt es einem Knastbruder der es umherreicht. So findet man Rebellen. Man reicht Papier umher. Man schreibt keine elektronische Version eines Papiers, man sendet auch keine digitale Version von Brief ueber einen bezahlten Service ueber den man auf einen Computer zugreifen kann, der sie dann an einen anderen sendet. Nein, Facebook, nein Microsoft und nein zu allem was einen um den Verstand bringt! Man kann auch keinem Stueck Papier trauen das in der Hand eines Idioten mit buntem Ruecken abgelesen wird und ueber den Sendemast, wo man mich foltern und verbrennen wollte, verbreitet wird. Man kann ihm nicht trauen. Doch man tut es, so oft und abermals und dreifach macht man es falsch.
Der Italiener fand zwei Zellengenossen, war sich seiner Idee immer noch sicher, und im Dreierpack ist es einfacher den Fackeln und all den Stimmen zu trotzen. So kam es, dass er ohne lange zu fackeln, wobei das jetzt eine Parodie oder so etwas in der Richtung ist, in einem Vogel parkte. Gleichgesinnte und Italiener, haben einen Vogel. Er gehoert ihnen nicht etwa, nein, er ist ganz blechern und sehr unschmueck. Auch scheisst er Dreck und knechtet Mutter Natur. Doch nichts desto trotz, war es die Fluchtmoeglichkeit aus dem Knast. Mit Rambo im Koks-pit und Angelina Jolie in der Hauptkammer schwang er seine Fluegel und schwebte davon. In wenigen Sekunden war alles ganz klein, die Fackeln wurden zu aberwitzigen kleinen Punkten und die Schreie zu Bienensummen, und man sah alsbald ueberhaupt nichts mehr auser Angelina Jolies Brueste. Sie brachten dem Italiern Nahrung und erfreuten seinen Fluchtversuch. Doch war die Gefahr des erwischt werden noch nicht gebannt, ueberall waren dicke Baeuche und staendig wurden sie erinnert dass es schlecht ist was sie tun. Dass wenn man erwischt wird, man in Einzelhaft gesteckt und anschliessend verbannt ist. Denn ohne Abschluss einer hochgradig superlativen Kampfschule, kann man sich im Kampf mit all den anderen so speziellen und ach so wenigen Kampfkapitalisten nicht behaupten. Staendig wurden sie daran erinnert, dass sie nahezu unbewaffnet die Flucht ergreifen, dass sie jederzeit gefahrlaufen aufzusetzen. Nicht etwa mit dem Vogel, nein mit ihrem Leben, das sie wegschmeissen wuerden. Doch sie setzten auf, diesmal mit dem Vogel. Krochen aus seinem Inneren und fanden sich in einer Welt wieder, die nicht die selbe sein konnte. Man sah keine Mauern, keine Wachen, man sah ueberhaupt nur lachende Gesichter und hoerte auch keine staehlernen Stimmen. Stattdessen fanden sie frohe Geister, Rebellen, und sogar die Schwester von Mutter Natur. Ueberall diese gruene Schwester, ueberall Leben, Leben ohne Ende. So setzte sich der Italiener hin, schaute sich um und begann mit seinen Gedanken Ping-Pong zu spielen...
"Huepfe Ball, huepfe. Ping. Ist die Welt doch ein grosser Fleck, voll von kleinen Menschen. Menschen treffen, Menschen erleben. Sprechen, treffen. Leben... Ich meine, warum? Weil eben. Nun ja, der Mensch ist ein Tier. Nur halt eben schlauer. Obwohl das wohl auch anzuzweifeln ist. Du bist was du isst. Und doch isst du nicht was du bist... Kleinhals und lauter, schreit jeden Morgen der Hahn. Was will er bezwecken? Was er kuendigt an? Etwas gutes? Meist sind die stillen und einsamen Stimmen, jene die niemand hoert, die Guten. Lauthals und grossartig klingt meist nur das Boese, doch jeder kann es hoeren. Das ist wahrhaftig das wundersame am Menschen, er hoert was er will und will nicht was er hoert. Dasselbe gilt fuer das Sehen. Nur vertraegt es sich anders. Der Mensch sieht und will es nicht wahrhaben was er sieht, aber er glaubt was er nicht mit eigenen Augen sieht und was andere im vorgaukeln. Man nenne es Theater... Nur das es sich anders verhaelt. Nicht etwa wie Katze und Hund, mehr wie Kuh und Ochse. Wobei der Mensch weder noch ist, er sieht sie auf der Weide und hoert sie grasen, aber denkt er waer was Besseres. Und beist von seinem Wurstbrot ab. Und lacht. Er lacht nicht, er schmunzelt... Und die Kuh, oder der Ochse, die koenen lachen. Ueber den Menschen. Aber sie koennen nichts tun. Alsbald wird der Mensch zum Tier und das Tier bleibt Tier und ueberhaupt alles wird sich veraendern. So hoffe ich. Huepfe Ball, huepfe. Pong."
Inmitten des Gruens, er erwacht, unter buntem Geschrei der Voegelein und zirpenden Grillen Tag und Nacht er schweift umher. Denkt, fuehlt, besser als je zuvor. Er riecht die Freiheit, Stund fuer Stund. Sie fuellt seine Lungen, nimmt seinen Kopf ein, rundum frei, rundum Vogelgeschrei, rundum der Duft von Unabhaengigkeit, Klang des Moeglichen in seinen Ohren. Er vergisst nichts, oeffnet sein Herz, oeffnet Tuer und Tor, oeffnet alles, sein Bewusstsein seine Gedanken, schweifen umher, Regenbogen im und aus seinem Kopf, Farben ueberall. Es ist kein boeser Schick, es ist nichts Desgleichen, blos die ueberall vorhandene Liebe. Als er seinen Weg geht, unter Palmen, zwischen Steinen am Bach, Barfuss, verbunden mit der Mutter, begegnet ihm eine waise Nymphe, sie strahlt von Innen, Bunt und weiss am Bach. Sie spricht zu ihm, sie spricht und gibt, gibt ihm Nahrung fuer sein Denken. Wie ein Engelschor die Stimme, dringt ein ins Herz, fuellt es, strahlt aus dem Herz des Italieners. Geist und Koerper vereint, Seele um Seele eins und zwei und allemal zu Allen seit bereit er schreit. All das Werk um ihn, rundum es umgibt ihn, schliesst die beiden ein, all die Energie, wunderbar und einzig wahr, traegt sie hoch und laesst sie schweben, ohne Zeit, ohne Reuhe ohne Schuld.
Er denkt, er denkt an all das er getan, er laesst seine Gedanken mit ihm spielen. Sie spielen ein lustiges Treiben mit ihm. Lassen ihn tun, lassen ihn nicht vergessen was er tat. Er floh, floh aus seiner Welt, floh und rannte. Doch war das Gut? War das Boese? War das sinnlos? Ist es nicht das Selbe ueberall? Nein, es fehlt nirgendwo an, Boesem, nirgendwo an Teufelswerk. Doch ist, all das hergebracht vom Land der Macht, vom Zentrum des Uebels, all das Amerika das viele Europa, all das ueberall. Vorbild? Nein, und trotzdem ja. Nicht alle, doch fuer wenige doch zuviel. Und diese argen Raeuber, wenn es auch nicht viele sind, sind es doch nicht wenige, und eben Raeuber.
1. Teil
Der Reisende ist ein Teil von uns, ein Teil von Jedem. Er begleitet uns staendig und wir begleiten ihn staendig. Der Reisende war ein Gefangener, in einem der schlimmsten Gefaengnisse von Europa, Italien. Der muntere Italiener konnte es einfach nicht lassen sich zu beschwerden und gegen jede Regel anzukaempfen, sodass er munttot gemacht werden musste. Man sperrte ihn ein, schob ihm Schranken vor, gliederte ihn ein und versuchte das beste aus diesem Kriminellen zu machen. Doch dieser Italiener lies sich einfach nicht unterkriegen... Er drehte ein Krummes Ding nach dem anderen, hoerte nicht auf sich zu beschwerden, kaempfte immer noch an gegen jedes Gesetz und alle gesellschaftlichen Regeln. Obwohl man ihm alles gab, alles nur erdenkliche bot, wies er alles ab. Er wollte nicht das machen was alle ihm empfahlen, er wollte nie sein wie all die anderen Haeftlinge. Doch auch die Aufseher und all die hirnlosen Aufpasser und Gesellschaftszurechtdruecker und Moechtegern-weltversteher, gaben nicht auf. Es brach ein Krieg aus, der nahezu drei Jahre andaurte... Nach diesem Krieg war Italien nicht mehr das selbe fuer den Italiener. Es war grau, duester und unglaublich teuer. Er sah keinen Ausweg mehr, inmitten all der schreienden Stimmen, die geknechteter Stimme, die Botschaft des Westens umherpredigten als waere sie die Ausgeburt der Jungfrau Maria. Er schweifte umher, hielt sich am letzten Tropfstein seiner wackeligen Hoehle fest, griff nach allem was er noch kriegen konnte. Doch er verlor den Kampf... Schliesslich hatten sie ihn, trugen ihn mit Fackeln durch das naechtliche Dorf und spotteten ueber ihn, lachten und scherzten. Ein grosses, Fest von Schaulustigen erwarteten ihn als er begann sich allem zu beugen. Tag fuer Tag wurde er geknechtet und schwang den den rostigen Hammer, Tag fuer Tag. Sie loehnten ihn, fuer seine Taten, sie vergasen wer er war. Auch er selbst, beugte sich, vergas sich und seine Ideen. Der Spott und der Hohn wurden zu Mistelzweig und Kyrie. Er schwamm in Milch und trank vom Quell der unglueckseligen Ignoranz und ergoetzte sich seines Egos. All die Ideen, all die Rebellion ertrank im Sog der Vernunft und Tugend. Und dann heist es im Westen nichts Neues. Wie war es doch ist. Er fuhr diese Schiene so lange bis im ein Licht aufging, es war weniger ein Licht, sondern eher ein Gewitter beobachtet aus einem Holzbecher. Es klingt gut und schaut gut aus, aber man sieht es nicht wenn man nicht ueber den Rand hinaussieht. So dachte sich der nun dumme und ignorantie verlogene kleine Scheisser er muesse wieder Rebellieren. Alsbald merkte das Dorf dies, und feurten die Fackeln an, entzuendeten Pech und Schwefel, machten sich bereit zum Auflauf. Am hohen Berge errichteten Sie einen Mast en den sie ihn binden wollten, er sollte das neue Zeitalter der Telekomunikation und Verbloedungsindustrie einlaeutern unter froehlichem Gesang der neuen Generation von hirnlosen Kindern die auf ihren multimedialen und superintelligenten Alleskoenergeraeten trommeln als waeren sie alles was sie kennen. Es war ein Auflauf von ungewohntem Masse, doch der Italiener, er war wie besessen. Der in ihm entfachte Funke loeschte, er loeschte alles aus, all die Dinge die die anderen zu verbrennen versuchten. Wie Wasser auf einem heissen Sandkorn, war er von Sinnen, oder wie er es sah, wieder zu Sinnen gekommen.
Nichts, aber auch nicht das Geringste konnte ihn abbringen von seiner zaghaften und spektakulaeren Idee. Er suchte Gleichgesinnte, er suchte nach Zustimmung, er suchte und war erfolgreich. Es gab Rebellen, es gibt sie wirklich. Sogar in einer Zeit des duesteren Kapitalisten der die Welt knechtet und sie sein Eigen nennt. Er knechtet sie, er fordert alles, er erschoepft sie, unterwirft sie und lacht. Er lacht, man hoert es, Tag fuer Tag. Maschinengebruell, Vehikellaerm, man hoert es. Es knirscht in den Ohren, zermuerbt die Seele, zerbricht freie Geister. Es ist hart im Knast. In der engen Zelle. Man schreibt ein kleines Stueck Papier, gibt es einem Knastbruder der es umherreicht. So findet man Rebellen. Man reicht Papier umher. Man schreibt keine elektronische Version eines Papiers, man sendet auch keine digitale Version von Brief ueber einen bezahlten Service ueber den man auf einen Computer zugreifen kann, der sie dann an einen anderen sendet. Nein, Facebook, nein Microsoft und nein zu allem was einen um den Verstand bringt! Man kann auch keinem Stueck Papier trauen das in der Hand eines Idioten mit buntem Ruecken abgelesen wird und ueber den Sendemast, wo man mich foltern und verbrennen wollte, verbreitet wird. Man kann ihm nicht trauen. Doch man tut es, so oft und abermals und dreifach macht man es falsch.
Der Italiener fand zwei Zellengenossen, war sich seiner Idee immer noch sicher, und im Dreierpack ist es einfacher den Fackeln und all den Stimmen zu trotzen. So kam es, dass er ohne lange zu fackeln, wobei das jetzt eine Parodie oder so etwas in der Richtung ist, in einem Vogel parkte. Gleichgesinnte und Italiener, haben einen Vogel. Er gehoert ihnen nicht etwa, nein, er ist ganz blechern und sehr unschmueck. Auch scheisst er Dreck und knechtet Mutter Natur. Doch nichts desto trotz, war es die Fluchtmoeglichkeit aus dem Knast. Mit Rambo im Koks-pit und Angelina Jolie in der Hauptkammer schwang er seine Fluegel und schwebte davon. In wenigen Sekunden war alles ganz klein, die Fackeln wurden zu aberwitzigen kleinen Punkten und die Schreie zu Bienensummen, und man sah alsbald ueberhaupt nichts mehr auser Angelina Jolies Brueste. Sie brachten dem Italiern Nahrung und erfreuten seinen Fluchtversuch. Doch war die Gefahr des erwischt werden noch nicht gebannt, ueberall waren dicke Baeuche und staendig wurden sie erinnert dass es schlecht ist was sie tun. Dass wenn man erwischt wird, man in Einzelhaft gesteckt und anschliessend verbannt ist. Denn ohne Abschluss einer hochgradig superlativen Kampfschule, kann man sich im Kampf mit all den anderen so speziellen und ach so wenigen Kampfkapitalisten nicht behaupten. Staendig wurden sie daran erinnert, dass sie nahezu unbewaffnet die Flucht ergreifen, dass sie jederzeit gefahrlaufen aufzusetzen. Nicht etwa mit dem Vogel, nein mit ihrem Leben, das sie wegschmeissen wuerden. Doch sie setzten auf, diesmal mit dem Vogel. Krochen aus seinem Inneren und fanden sich in einer Welt wieder, die nicht die selbe sein konnte. Man sah keine Mauern, keine Wachen, man sah ueberhaupt nur lachende Gesichter und hoerte auch keine staehlernen Stimmen. Stattdessen fanden sie frohe Geister, Rebellen, und sogar die Schwester von Mutter Natur. Ueberall diese gruene Schwester, ueberall Leben, Leben ohne Ende. So setzte sich der Italiener hin, schaute sich um und begann mit seinen Gedanken Ping-Pong zu spielen...
"Huepfe Ball, huepfe. Ping. Ist die Welt doch ein grosser Fleck, voll von kleinen Menschen. Menschen treffen, Menschen erleben. Sprechen, treffen. Leben... Ich meine, warum? Weil eben. Nun ja, der Mensch ist ein Tier. Nur halt eben schlauer. Obwohl das wohl auch anzuzweifeln ist. Du bist was du isst. Und doch isst du nicht was du bist... Kleinhals und lauter, schreit jeden Morgen der Hahn. Was will er bezwecken? Was er kuendigt an? Etwas gutes? Meist sind die stillen und einsamen Stimmen, jene die niemand hoert, die Guten. Lauthals und grossartig klingt meist nur das Boese, doch jeder kann es hoeren. Das ist wahrhaftig das wundersame am Menschen, er hoert was er will und will nicht was er hoert. Dasselbe gilt fuer das Sehen. Nur vertraegt es sich anders. Der Mensch sieht und will es nicht wahrhaben was er sieht, aber er glaubt was er nicht mit eigenen Augen sieht und was andere im vorgaukeln. Man nenne es Theater... Nur das es sich anders verhaelt. Nicht etwa wie Katze und Hund, mehr wie Kuh und Ochse. Wobei der Mensch weder noch ist, er sieht sie auf der Weide und hoert sie grasen, aber denkt er waer was Besseres. Und beist von seinem Wurstbrot ab. Und lacht. Er lacht nicht, er schmunzelt... Und die Kuh, oder der Ochse, die koenen lachen. Ueber den Menschen. Aber sie koennen nichts tun. Alsbald wird der Mensch zum Tier und das Tier bleibt Tier und ueberhaupt alles wird sich veraendern. So hoffe ich. Huepfe Ball, huepfe. Pong."
Inmitten des Gruens, er erwacht, unter buntem Geschrei der Voegelein und zirpenden Grillen Tag und Nacht er schweift umher. Denkt, fuehlt, besser als je zuvor. Er riecht die Freiheit, Stund fuer Stund. Sie fuellt seine Lungen, nimmt seinen Kopf ein, rundum frei, rundum Vogelgeschrei, rundum der Duft von Unabhaengigkeit, Klang des Moeglichen in seinen Ohren. Er vergisst nichts, oeffnet sein Herz, oeffnet Tuer und Tor, oeffnet alles, sein Bewusstsein seine Gedanken, schweifen umher, Regenbogen im und aus seinem Kopf, Farben ueberall. Es ist kein boeser Schick, es ist nichts Desgleichen, blos die ueberall vorhandene Liebe. Als er seinen Weg geht, unter Palmen, zwischen Steinen am Bach, Barfuss, verbunden mit der Mutter, begegnet ihm eine waise Nymphe, sie strahlt von Innen, Bunt und weiss am Bach. Sie spricht zu ihm, sie spricht und gibt, gibt ihm Nahrung fuer sein Denken. Wie ein Engelschor die Stimme, dringt ein ins Herz, fuellt es, strahlt aus dem Herz des Italieners. Geist und Koerper vereint, Seele um Seele eins und zwei und allemal zu Allen seit bereit er schreit. All das Werk um ihn, rundum es umgibt ihn, schliesst die beiden ein, all die Energie, wunderbar und einzig wahr, traegt sie hoch und laesst sie schweben, ohne Zeit, ohne Reuhe ohne Schuld.
Er denkt, er denkt an all das er getan, er laesst seine Gedanken mit ihm spielen. Sie spielen ein lustiges Treiben mit ihm. Lassen ihn tun, lassen ihn nicht vergessen was er tat. Er floh, floh aus seiner Welt, floh und rannte. Doch war das Gut? War das Boese? War das sinnlos? Ist es nicht das Selbe ueberall? Nein, es fehlt nirgendwo an, Boesem, nirgendwo an Teufelswerk. Doch ist, all das hergebracht vom Land der Macht, vom Zentrum des Uebels, all das Amerika das viele Europa, all das ueberall. Vorbild? Nein, und trotzdem ja. Nicht alle, doch fuer wenige doch zuviel. Und diese argen Raeuber, wenn es auch nicht viele sind, sind es doch nicht wenige, und eben Raeuber.
Montag, 26. März 2012
Mittwoch, 1. Februar 2012
Dienstag, 31. Januar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Papier ist geduldig. Überhaupt wenn man keines findet...
Von Saagen,
Von Saagen,
wir zähren
man waage,
es zu erklären.
Bewegen, zagen,
Schwindel bescheren.
Vom Winkel, zum Ewigen
bestimmt, ungewiss
ist es nur ein Hinderniss.
Irrtum, Schaden, Beklagen.
Jeder muss Erfahren.
Sonntag, 25. Dezember 2011
alles was ich will ist das eine. das einzig wahre. es gibt nichts wonach ich mich mehr sehne als nach diesem einen. es ist nicht groß, nicht allzu klein. es kennt keine dimensionen, keine grenzen. es ist weder blau, noch eckig noch luft. aber trotzdem da. unumgänglich, unumschreiblich, ist es, doch immer von nöten. es ermöglicht taten, lässt sprechen, bewegt was es bewegen muss. es kann wachsen und vergehen, ohne richtung, unabhängig von zeit und ort. wer es spührt, wer es vermag zu achten, dem gebühre es, dem sei es gegeben... nun, was wäre dies? jeder es kennt, wenige es finden, doch immerwärend umgeben davon.
es ist magie, - im ganz speziellen sinne
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